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Als sie erwachte lag sie in einem warmen Bett. Kurz versuche sie ihre wirren Gedanken zu ordnen, doch sie konnte sich kaum erinnern was geschehen war nachdem sie angefangen hatte zu schreien. Wie die Gedanken in ihrem Kopf drehte sich der Raum, als sie sich aufsetzen wollte schnell, so legte sie sich vorsichtig zurück und kaum, dass ihr Kopf das Kissen berührte war sie schon in einen tiefen, traumlosen Schlaf gefallen.
Liam saß später am Bett seiner kleinen Schwester, tief in seine eigenen Gedanken und Erinnerungen versunken. Ab und an beobachtete er seine Schwester, das eingefallene Gesicht, das ihn viel zu sehr an sein eigenes tief vor Trauer gezeichnetes erinnerte. Er war nicht viel älter als sie, gerade einmal fünf Sommer trennte ihre Geburt, doch hatte er nun hier an ihrem Bett wachend das Gefühl, sie hätte ihn an Mut und Ehrgefühl um ein weites überholt. Dafür bewunderte er sie.
Sanft strich er übere ihre Stirn und die glanzlosen Haare und wünschte sich, er könnte mehr für sie tun, als nur an ihrem Bett zu sitzen und über sie zu wachen. Doch seine eigenen inneren Dämonen ließen ihn nicht zur Ruhe kommen.
Er wollte Rache für seine Familie.

Jahre später saß Liam lächelnd am Grab der Eltern. Lia und er hatten es aufgestellt. Kurz nach Lia's erster Begegnung mit den Untoten am See hatte sie den Grabstein selbst aus Stein gehauen. Sie besaß ein unglaubliches Talent dafür den Stein nach ihrem Willen zu formen und nun, Jahre später, wusste Liam weshalb sie es damals schon fast perfekt beherrschte. Die Zeit hatte ihn enttäuscht und die Wunden waren nicht verheilt, dafür hatte seine Schwester sich zu einer wundervollen jungen Frau entwickelt. Sie hatte einen hervorragenden Instinkt, großen Mut und die beherzte Entschlossenheit für ihre Ziele zu kämpfen. Ihre Fertigkeiten mit den Schwertern und Dolchen hatte sie neun Sommer lang stetig verbessert. Rabenholdt interessierte sich für sie und sie hatte einen mächtigen Verbündeten gefunden.
Sein anfänglich leises Kichern schwoll zu einem lauten, herzhaften Lachen an. Seine kleine Schwester um die er sich immer Sorgen gemacht hatte, hatte sich gerade Lord Curunir Dragmire zum Verbündeten gesucht und einen seiner Schüler, Xarreg Xannaroc begleitete sie seit Jahren. Eigendlich hätte er es wissen müssen. Ein Blick in ihre Augen hätten ihm sagen müssen, dass sie zu großem Bestimmt war. Sie war etwas besonderes und bald würden es alle wissen.
1.4.09 14:33
 


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